Warum ist Prävention sexualisierter Gewalt wichtig?
Präventionsarbeit ist die Grundlage für einen sicheren Rahmen – für Schutzbefohlene und Beschäftigte. Erfahren Sie, wie Prävention einen Beitrag zu einem vertrauensvollen Umfeld leisten kann.
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Welche Präventionsschulung ist die richtige?
Je nach Intensität und Häufigkeit des Kontakts zu Schutzbefohlenen werden Präventionsschulungen in unterschiedlichen Umfängen empfohlen. Jetzt mehr erfahren!
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Referentinnen
Unsere Referentinnen sind als Präventionsfachkräfte oder Schulungsreferentinnnen für Präventionsschulungen und einen sensibilisierten Umgang mit der Thematik ausgebildet.
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Prävention gegen sexualisierte Gewalt

Das Ziel der Prävention gegen sexualisierte Gewalt besteht darin, Einrichtungen und Verbände zu einem sicheren Ort für schutz- oder hilfebedürftige Menschen zu machen. Angesichts der alarmierenden Studien und immer wieder aufgedeckten Fälle von sexualisierter Gewalt ist Präventionsarbeit mehr denn je von Bedeutung. In vielen Fällen fehlt es jedoch an der nötigen Handlungssicherheit und Sensibilisierung von Beschäftigten und ehrenamtlich Tätigen, was die Vermeidung und Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt zu einer Herausforderung für Einrichtungen und Verbände macht. Präventionsschulungen tragen als wichtiger Baustein zur Prävention von sexualisierter Gewalt bei, indem sie Beschäftigten oder ehrenamtlich aktiven Menschen Wissen und Souveränität vermitteln.

Je nach der Intensität des Kontaktes zu Schutzbedürftigen unterscheiden sich die Empfehlungen für den Umfang von Präventionsschulungen.

Je nach Tätigkeitsbereichen unterscheiden sich die Herausforderungen an die Präventionsarbeit und die Risikofaktoren für sexualisierte Gewalt.

Lassen Sie sich zu passenden Schulungskonzepten für Ihren Bedarf sowie zu weiteren Bausteinen von Präventionsarbeit – wie institutionellen Schutzkonzepten – beraten.

Warum ist Prävention gegen sexualisierte Gewalt wichtig?

Bei der Prävention gegen sexualisierte Gewalt geht es nicht darum, unbegründet unter Generalverdacht zu stellen. Stattdessen sollen Handlungssicherheit hergestellt und potenzielle Täterinnen oder Täter abgeschreckt werden. Dadurch soll ein sicherer Rahmen geschaffen werden, der Vertrauen bildet und sichert. Ziel ist es immer, sexualisierte Gewalt zu vermeiden und aufmerksam für mögliche Anzeichen zu sein.

Feedback zu Präventionsschulungen

Intensität und zeitlicher Umfang von Präventionsschulungen

Die Empfehlung zum Umfang von Präventionsschulungen richtet sich nach der Intensität und Häufigkeit des Kontaktes zu den Schutzbefohlenen. Je nach Verantwortung und Aufgabenbereich ergeben sich unterschiedliche Verpflichtungen und Aufträge im Kontext von Prävention. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine pädagogische Fachkraft im Verdachtsfall von sexualisierter Gewalt interne und externe Handlungsabläufe kennen und ausführen können muss. Beschäftigte in Sekretariaten oder Mensen müssen zwar für Anzeichen von sexualisierter Gewalt sensibilisiert werden und die internen Abläufe zur Meldung von Verdachtsfällen kennen, sie benötigen jedoch kein spezielles Fachwissen über die Erstellung von Präventionskonzepten oder externe Beratungsstellen.

Basis

Personen mit sporadischem Kontakt zu Schutzbefohlenen
3 Stunden
  •  

Basis Plus

Personen mit regelmäßigem Kontakt zu Schutzbefohlenen
6 Stunden
  •  

Intensiv

Personen mit ständigem Kontakt zu Schutzbefohlenen
12 Stunden
  •  
Leitungskräfte
11.09.2024
Das Ziel der Prävention gegen sexualisierte Gewalt besteht darin, Einrichtungen und Verbände zu einem sicheren Ort für schutz- oder hilfebedürftige Menschen zu machen.
23.09.2024
Das Ziel der Prävention gegen sexualisierte Gewalt besteht darin, Einrichtungen und Verbände zu einem sicheren Ort für schutz- oder hilfebedürftige Menschen zu machen.
7.10.2024
Das Ziel der Prävention gegen sexualisierte Gewalt besteht darin, Einrichtungen und Verbände zu einem sicheren Ort für schutz- oder hilfebedürftige Menschen zu machen.

Schulung nach Berufsgruppen

Je nach Arbeitskontext haben Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit verschiedenen Bedürfnissen zu tun. Ihre Arbeit umfasst unterschiedliche Aufgaben, von der Pflege über die Betreuung bis hin zur sozialen Arbeit. Jede Tätigkeit bringt unterschiedliche Kontaktsituationen mit verschiedenen Risikofaktoren mit sich. So ist beispielsweise Körperkontakt zu anderen Menschen unterschiedlich begründet und entsprechend differenziert zu reflektieren.

KiTa, Schule, OGS

Kinder- & Jugendhilfe

Bildungseinrichtungen

Gesundheitswesen

(Alten-)Pflege

Arbeit mit Menschen mit Behinderung

Unsere Referentinnen

Patrizia Stausberg

Patrizia Stausberg ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und staatlich anerkannte Erzieherin. Als qualifizierte Schulungsreferentin für Präventionsschulungen gegen sexualisierte Gewalt in der Kinder- und Jugendhilfe bringt sie langjährige Praxiserfahrungen mit, von denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren Seminaren profitieren. In ihrer Rolle als Präventionsfachkraft befasst sie sich intensiv mit Themen wie Mitarbeiterschulungen oder Konzeptüberarbeitungen. Durch ihre immense Erfahrung verfügt sie über ein ausgeprägtes Wissen im Kontext unterschiedlicher Einrichtungen und kann zahlreiche Tipps geben, wenn es zum Beispiel um Fragen zur Entwicklung des Institutitonellen Schutzkonzeptes geht.

Vera Sadowski

Vera Sadowski ist Fachkraft für strukturelle Prävention in der Kinder- und Jugendarbeit. Nach ihrem Studium der Erziehungswissenschaft und Volkswirtschaftslehre arbeitete sie als pädagogische Referentin für den Bundesverband eines der größten Kinder- und Jugendverbände in Deutschland mit der Aufgabe, das Thema Prävention sexualisierter Gewalt strukturell im Verband zu verorten. Seit April 2018 ist sie selbstständig und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Organisationen und Institutionen dabei zu unterstützen, Schutzstrukturen zu schaffen und individuelle Schutzkonzepte zu entwickeln. Sie berät bundesweit Organisationen, Institutionen und Unternehmen rund um die Themen Prävention sexualisierter Gewalt, Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und Antidiskriminierung.

Viola Wahle

Viola Wahle überzeugt nicht nur durch ihre herausragende freiberufliche Tätigkeit, sondern zeichnet sich ebenso durch ihren engagierten Einsatz im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit aus. In ihrem Ehrenamt setzt sie sich mit außerordentlicher Hingabe ein. Als erfahrene Schulungsreferentin mit Fokus auf die Prävention sexualisierter Gewalt in der Kinder- und Jugendhilfe vermittelt sie ihr fundiertes Fachwissen auf eine besonders sympathische und leicht verständliche Art. Ihre Qualifikation als Präventionsfachkraft spiegelt sich nicht nur in ihrem beeindruckenden Fachwissen wider, sondern auch in ihrer umfassenden Kenntnis über relevante Methoden. Dies befähigt sie dazu, konzeptionelle Arbeit in verschiedenen Einrichtungen mit einem unverzichtbaren Blick auf die Prävention sexualisierter Gewalt zu gestalten.

Lisa Alt

Lisa Alt bringt eine langjährige berufliche Expertise aus vielfältigen pädagogischen Arbeitsbereichen mit. Besonders intensiv setzt sie sich mit der Thematik der Prävention sexualisierter Gewalt auseinander, was für sie eine herausragende Bedeutung besitzt. In ihrer Rolle als Schulungsreferentin gestaltet sie abwechslungsreiche Seminare, in denen sie nicht nur wichtige Informationen vermittelt, sondern auch eine vertrauensvolle Lernatmosphäre schafft, die zur Entwicklung einer fundierten pädagogischen Haltung bezüglich sexualisierter Gewalt anregt. Lisa Alt agiert nicht nur aufklärerisch, sondern ist aktiv in der Präventionsarbeit tätig und fungiert als kompetente Präventionsfachkraft bei der DenkArbeit.Ruhr. Die Erarbeitung und Umsetzung von Schutzkonzepten zählen dabei zu ihrem Verantwortungsbereich.

Andrea Goldmann

Andrea Goldmann setzt sich bereits seit über 10 Jahren ehrenamtlich für unterschiedliche Altersgruppen im Bildungs- und Freizeitkontext ein. Ihr Engagement hat ihren empathischen Umgang mit dem sensiblen Thema Prävention sexualisierter Gewalt geprägt. Als Schulungsreferentin vermittelt sie nicht nur umfangreiches Wissen, sondern gibt Raum für Austausch und Reflexion. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt daher auf der Vermittlung der Bedeutung einer pädagogischen Haltung, die essentiell ist, um präventive Maßnahmen erfolgreich umsetzen zu können. Als Präventionsfachkraft der KAB im Bistum Essen entwickelt sie das institutionelle Schutzkonzept des Verbandes weiter und steht Mitgliedern unterstützend zu allen Fragen rund um Präventionsarbeit zur Verfügung.